Gründerwoche Deutschland 2016 – wieder mit zahlreichen interessanten Vorträgen und Veranstaltungen

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Die Gründerwoche Deutschland ist eine bundesweite Aktion, um Unternehmertum und Gründergeist zu stärken. Sie ist Teil der internationalen Global Entrepreneurship Week, die vom 14. bis 20. November 2016 zeitgleich in 160 Ländern stattfindet. Die Gründerwoche richtet sich an Schülerinnen und Schüler, Studierende, junge Erwachsene sowie andere Gründungsinteressierte.

In meiner mittlerweile 12-jährigen selbständigen Beratertätigkeit habe ich zahlreiche Unternehmensgründer/innen kennengelernt und teils vor, während oder in der Zeit nach Ihrer Gründung persönlich unterstützt. Richtige Gründer haben vor allem eines: Selbstbewusstsein und Unternehmergeist. Sie sprühen vor Begeisterung für ihr Unternehmen und ihr Produkt.

Die Steigerung von „Selbstbewusstsein“ bedeutet bei mir „Selbstüberschätzung“: Die Überzeugung nicht nur alles zu können, sondern auch alles besser zu können als alle anderen. Dazu gehört auch die Überzeugung auf jegliche fremde Hilfe verzichten zu können. Auch diesen Typ „Unternehmer“ habe ich in meiner Vergangenheit schon häufig kennen gelernt (und das nicht nur bei Gründern, sondern auch bei gestandenen Unternehmern und Managern). Leider gingen diese Versuche dann aber meist „in die Hose“. 🙁

Eine Möglichkeit sich Unterstützung zu holen sind zum Beispiel die zahlreichen Veranstaltungen, die im Rahmen der Gründerwoche Deutschland angeboten werden. Mit dabei ist auch in diesem Jahr mein Impulsvortrag

„Kopf schlägt Geldbeutel. Wie man auch mit kleinem
Budget erfolgreich Marketing betreiben kann“.

Wir sprechen dabei über Themen wie Empfehlungsmarketing, virales Marketing, nachhaltige Kundenbindung und wie wir die Sozialen Medien für unser Unternehmen nutzen können. Es wird voraussichtlich mindestens einen Termin in Deutschland (Aschaffenburg) + 1 Termin in Österreich (Wien oder Umgebung) geben. Die Veranstaltung habe ich auf ca. 2 Stunden angesetzt: 1 Stunde Vortrag mit vielen Beispielen aus der Praxis, und 1 Stunde zur lockeren Diskussion und Brainstorming. Die Details sind noch in der Ausarbeitung und werden im Laufe der kommenden 1 – 2 Wochen veröffentlicht. Bei Interesse informiere ich Sie auch gerne direkt per E-Mail. Senden Sie mir dazu einfach eine Nachricht über mein Kontaktformular oder beobachten Sie meine Postings auf meiner Facebook-Seite.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist im Rahmen der „Gründerwoche Deutschland“ kostenlos. Lediglich die Kosten für Getränke und Speisen müssen von den Teilnehmern selbst getragen werden.

Die richtigen Kunden ansprechen – mit einem authentischen Marktauftritt

Au weja – da hat sich wohl eine Marketingagentur so richtig Mühe gegen, einen professionellen Marktauftritt für ein Kleinunternehmen zu zaubern und dabei nicht das Unternehmen, sondern eher sich selbst verwirklicht. Es passt alles, wirklich alles, zusammen. Webseite, Slogan, Inneneinrichtung, sogar die Bekleidung der Mitarbeiter. Ein super Auftritt, der zum Besuch einlädt.

Das Problem dabei: lernt man die Produkte des Unternehmens etwas näher kennen, so stellt man sehr schnell fest, dass diese eine komplett andere Zielgruppe ansprechen als der Aussenauftritt vermuten lässt. Der interessierte Besucher wird daher den Laden sehr schnell wieder enttäuscht verlassen und nicht mehr wieder kommen.

Die richtigen Kunden wird das Unternehmen jedoch auch nicht finden können, da diese vom Außenauftritt nicht angesprochen werden. Ob das Unternehmen auf Dauer am Markt eine Chance haben wird? Und dabei haben sie womöglich auch noch ordentlich Geld dafür bezahlt.

Mein Tipp:

Achten Sie bei der Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern (ob Unternehmensberater, Marketingagenturen, Webdesignern oder was auch immer) darauf, dass sich diese ein genaues und umfassendes Bild von Ihrem Unternehmen machen. In der Regel sollte der Dienstleister bereits von sich aus danach fragen.

Dazu gehören Kenntnisse über Unternehmensstrategie, Unternehmensziele, die Zielgruppe und natürlich auch die Produkte. Auf jeden Fall sollte der Dienstleister auch Ihr Unternehmen von innen kennengelernt haben. Dies alles sollte nicht nur zusammenpassen, sondern muss auch zu Ihnen als Unternehmer passen. Ein guter Berater wird Sie im Rahmen eines Beratungsgespräches in der Regel auf Inkonstistenzen hinweisen. Erst danach sollte mit der Umsetzung und Realisierung begonnen werden.

Ein authentischer Außenauftritt ist das A und O einer erfolgreichen Kundengewinnung – damit ein Interessent, der Ihr Unternehmen zum ersten Mal besucht, genau das antrifft, was auch der erste Eindruck suggeriert.

Expertenbeitrag: Sollten Sie sich selbst Gehalt zahlen? Ein Ratgeber für Selbstständige

Im heutigen Expertenbeitrag geht es um das Thema „Gehaltzahlungen an sich selbst“ – unter welchen Voraussetzungen dies sinnvoll ist und wie eine Lohnbuchhaltungssoftware dabei unterstützen kann, diesen Prozess so schlank wie möglich zu halten. 

Wenn Sie selbstständig arbeiten, gilt für Sie zunächst Mal eine einfache Rechnung. Der Einnahmenüberschuss am Ende des Monats, also Ihr Gewinn, stellt nach Abzug der Steuern und eventueller Mitarbeitervergütungen auch Ihr „Gehalt“ dar, über das Sie frei verfügen können.

Gehalt steht hier deswegen in Anführungszeichen, weil es sich bei Selbstständigen nicht um eine Lohnzahlung im eigentlichen Sinne handelt. Stattdessen behalten Sie Ihren Gewinn, der natürlich je nach Erfolg von Monat zu Monat stark variieren kann. Deswegen ist eine Lohnabrechnung im klassischen Sinne in diesem Fall auch nicht nötig.

Angestellter im eigenen Betrieb

Wenn Sie allerdings in Ihrem eigenen Unternehmen als Geschäftsführer angestellt sind, sieht die Rechtslage anders aus. In dem Fall zahlen Sie sich nämlich selbst ein vertraglich festgelegtes Fixgehalt.

Mit  der Möglichkeit, sich selbst in Ihrem Betrieb anzustellen, sollten Sie sich auf jeden Fall auseinandersetzen. Der Grund dafür ist so einfach wie überzeugend: Sie erwirtschaften mehr Geld. Ihr Gehalt gilt in diesem Fall nämlich als Betriebsausgabe, die natürlich Ihren Gewinn mindert. Das bedeutet, dass Sie weniger Steuern zahlen müssen.

Wenn Sie sich für diese Art des Angestelltenverhältnisses entscheiden, sollten Sie dieses auf jeden Fall genauestens vertraglich dokumentieren. Ob Gehalt, Zusatzleistungen oder auch geldwerte Vorteile: Nur wenn Sie all das zweifelsfrei und wasserdicht festlegen, haben Sie bei einer Überprüfung durch das Finanzamt nichts zu befürchten. Gibt es hier Lücken, machen Sie sich schnell der sogenannten „verdeckten Gewinnausschüttung“ schuldig, was empfindliche Steuernachzahlungen zur Folge hat.

Dieses Delikt liegt auch dann vor, wenn Sie sich ein unverhältnismäßig hohes Gehalt zahlen, um den zu versteuernden Gewinn möglichst gering zu halten. Nutzen Sie also unbedingt Vergütungsstudien, um einen branchenüblichen Lohn zu ermitteln. So können Sie dieses Problem vermeiden.

Ihr Gehalt wird dabei als Einkunft aus nicht selbstständiger Arbeit behandelt, so dass Sie so vorgehen müssen, als würden Sie einen beliebigen anderen Angestellten bezahlen. Sie kommen also auch um eine korrekte und ordnungsgemäße Gehaltsabrechnung nicht herum.

Lohnbuchhaltung muss sein

Viele Selbstständige haben jedoch von Buchhaltung und dem genauen Vorgehen bei einer Lohnabrechnung nicht allzu viel Ahnung. Eine Möglichkeit, die Sie immer nutzen können, ist es, einen Buchhalter einzustellen oder diese Aufgabe gleich komplett auszulagern. Gerade wenn sie keine oder nur sehr wenige Mitarbeiter beschäftigen, lohnt sich das jedoch häufig nicht, da die Kosten für einen spezialisierten Mitarbeiter oder einen externen Dienstleister unverhältnismäßig hoch sind.

Sinnvoller ist es daher für Sie als Angestellten in Ihrem eigenen Betrieb, die Gehaltsabrechnung selbst zu übernehmen. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase wird Ihnen das zunehmend leichter fallen, besonders, wenn Sie eine Software wie Lexware lohn + gehalt plus zu Hilfe nehmen.

Vorteile einer Lohnbuchhaltungssoftware

Lohnbuchhaltungsprogramme bieten Ihnen in der Regel die meisten Optionen und Features, die man für eine korrekte Gehaltsabrechnung benötigt. Dank der heutzutage üblichen intuitiven Menüführungen und der einfach gestalteten Benutzeroberflächen ist es selbst für Laien keine große Herausforderung mehr, ihren Lohn zu berechnen.

Die wichtigsten Dinge, auf die Sie bei der Anschaffung einer Lohnbuchhaltungssoftware achten sollten:

  • Einfache und schnelle Lohn- und Gehaltsabrechnung durch vorgefertigte Masken, in denen alle wichtigen Gesichtspunkte berücksichtigt werden
  • Problemloses Erfassen, auch von Sondervergütungen oder geldwerten Vorteilen unter Beachtung der rechtlichen Vorgaben (rechtliche Sicherheit)
  • Arbeiten von unterwegs möglich – über entsprechende Online-Anbindung
  • Schnittstellen: Wichtig zu ELSTER oder ELSTAM zur schnellen Übermittlung wichtiger Daten wie Sozialbeiträgen oder Lohnsteuerabzugsmerkmalen
  • Integriertes Online-Banking für effizienten, papierlosen Zahlungsverkehr

Wegen dieser und vieler weiterer Features wird solche Software auch von erfahrenen Buchhaltern genutzt. Wenn Sie Mitarbeiter beschäftigen, oder auch, wie Eingangs beschrieben nur sich selbst ein Gehalt zahlen wollen, sollten Sie zumindest die kostenlose Testphase nutzen, die viele Hersteller anbieten – Sie werden feststellen, dass diese Software Ihre Lohnabrechnung erheblich erleichtert und verschnellert.

Zum Autor:

Robert Wood, ist gebürtiger Engländer, 56 Jahre, hat in Leeds Wirtschaft studiert und wohnt seit knapp 30 Jahren in der Nähe von Ansbach. Er hat lange als selbstständiger Steuerberater gearbeitet. Ab und an schreibt er Artikel für Selbstständige, da er die Probleme die auftreten können  aus eigener Erfahrung kennt.

Für Expertenbeiträge und deren Inhalte und Verlinkungen sind die Autoren selbst verantwortlich. 

Wenn schon in der Akquisephase alles schief geht …..

„Wenn schon in der Akquisephase alles schief geht, wie wird dies später sein, wenn ich erst einmal Kunde bin?“

Diese Frage stelle ich mir immer wieder, wenn ich mir anschaue, wie Unternehmen mit Interessenten umgehen. Und in der Tat ist der erste Eindruck dafür entscheidend, ob ein weiterer Kontakt oder gar eine Kundenbeziehung daraus entsteht. Und es gibt für den ersten Eindruck selten eine zweite Chance.

Im vorliegenden Fall hatte ich mich bei einem Unternehmen für eine Dienstleistung interessiert. Der Name des Unternehmens und die Branche spielt keine Rolle. Diese sind beliebig austauschbar. Es hätte überall passieren können. Die Webseite des Unternehmens bot mir für meine Kontaktaufnahme alle Möglichkeiten: Mein Anliegen zu schildern mit einer Rückmeldung alternativ per E-Mail oder Telefon, einen Rückrufservice, einen Online-Chat sowie eine kostenlose 0800-er Nummer. Also freie Auswahl.

Ich entschied mich dafür, mein Anliegen zu beschreiben und bat um Rückmeldung per E-Mail. Am späten Nachmittag des Tag 3 nach meiner Anfrage – bis dahin war noch nichts passiert – meldete ich mich bei dem Unternehmen mit einer Notiz auf deren Facebook-Seite. Man entschuldigte sich freundlich, versicherte, dass solche Dinge normalerweise nicht passieren und empfahl mir die Möglichkeit des Rückrufservices zu nutzen oder selbst die 0800-er Nummer anzurufen. Ich entschied mich für den Rückrufservice mit der Bitte am kommenden Werktag zwischen 9:00 und 12:00 Uhr zu telefonieren. Erneute Meldung über die Facebook-Seite, als auch dann nichts passierte. Spätestens jetzt hätte die Social Media-Abteilung die Notbremse ziehen müssen und einen internen Prüfungsprozess anstoßen müssen.

Doch was geschah stattdessen: Man empfahl mir den nächsten Kommunikationsweg, den Chat, mal auszuprobieren. Ob dieser besser funktioniert als die anderen Kommunikationswege, werde ich sicherlich nie erfahren. Denn ich habe mich zwischenzeitlich entschieden, von weiteren verzweifelten Versuchen dieser Art Abstand zu nehmen.

Denn die Bemühungen eines Unternehmens einen Kunden zu gewinnen, zeigen Vieles über die Wertigkeit des Kunden in einer späteren Geschäftsbeziehung.

Den Gürtel enger schnallen – 12 Kilo in 12 Monaten – eine Erfolgsgeschichte

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Heute möchte ich euch von einem Erfolgsprojekt berichten, das mich in den letzten 12 Monaten bei allen meinen Aktivitäten begleitet hat. Es hat vielleicht nicht direkt etwas mit meiner unternehmerischen Tätigkeit zu tun. Aber vielleicht doch: Denn wenn man gesund ist und sich wohl fühlt, gehen viele Dinge leichter von der Hand und auch das Denken fällt irgendwie leichter. Die zahlreichen Likes und Kommentare zu meinen sportlichen Aktivitäten auf Facebook und in anderen sozialen Netzen zu haben mich dabei immer wieder angespornt und motiviert. … Aber lest selbst …. 

Das Sprichwort „den Gürtel enger schnallen zu müssen“ ist im allgemeinen Sprachgebrauch ja eher negativ gelegt. Doch den Gürtel enger schnallen zu wollen, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes, kann unter gewissen Umständen durchaus Sinn machen.

12 kg in einem Jahr! Das klingt – zugegeben – auf den ersten Blick nicht viel. Doch eine Gewichtsreduktion so zu gestalten, dass der gefürchtete Jojo-Effekt vermieden wird, und das einmal erreichte Wunschgewicht dauerhaft gehalten wird, ist besser, als möglich schnelle möglichst viele Kilos zu verloren.

Angefangen hat es Anfang Juni 2015 – als mir mein Arzt während einer Routinekontrolle Kund tat: „Die 9 muss weg“ (Originalton), um gesundheitliche Folgen zu vermeiden. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich 98 kg. Nun hatte ich die Möglichkeit, schnell noch zwei drei Kilo drauf zu futtern und aus der 9 eine 10 zu machen. Doch ist bin nicht sicher, ob das mein Hausarzt so gemeint hatte. 🙂 Also blieb nur die Entscheidung aus der 9 eine 8 zu machen.

Hilfreich für den Anfang ist auf jeden Fall ein sog. BMI-Rechner, die es im Netz zahlreich zu finden gibt. Damit bestimmst Du Dein optimales Gewicht und kannst Dir ein klares Ziel setzen, das Du erreichen willst. Mein ehrgeiziges Ziel: Nicht nur aus der 9 eine 8 machen, sondern mich in etwa bei „85“ einzupendeln.

Von diesem Moment an habe ich zwei Dinge getan, die ich wahrscheinlich in meinem Leben noch nie zuvor getan hatte:

  1. Gesunde Ernährung: Viel Obst und Gemüse, alle Arten von zuckerhaltigen Lebensmitteln weitgehend vermeiden, Fette reduzieren und sogenannte „leere Lebensmittel“  meiden (also Lebensmittel, die außer Kalorien keinerlei Nutzen haben).
  2. Regelmäßiger Sport: In meinem Fall – meine regelmäßigen Beobachter haben dies schon bemerkt – war dies das Fahrrad, das sowohl für regelmäßige Radlrunden nach Feierabend herhalten müsste, als auch das Auto als Verkehrsmittel auf Kurzstrecken fast vollständig ersetzte.

Begleitet haben mich zwei Apps, die auf meinem Smartphone fast dauerhaft aktiv waren:

  1. Der Noom-Coach: ….. wobei ich feststellen musste, dass die reine Installation von Noom noch nichts, aber auch gar nichts bewirkte :-). Erst die regelmäßigen Kontrollen, sprich das Eingeben der zu mir genommenen Speisen und Getränke machte den Unterschied. Dabei ist Noom nicht darauf angelegt Dir vorzuschreiben, was Du essen sollst. Rein das regelmäßige Erfassen meines Essens, meiner Zwischenhäppchen, des Stückchens Schokolade zwischendurch bewirkte schon, dass ich aus purer Bequemlichkeit lieber nichts genascht habe, als ständig alles einzutippen und mich dabei einer unnötigen Schrecksekunde aussetzen zu müssen, wenn mir das Ergebnis meines Handels angezeigt wird.
  2. Runtastic Laufen und Fitness: … diese App erfasst meine sportlichen Aktivitäten und zeigt mir, wie viele Kalorien ich dabei verbraucht habe. Zwar erfasst auch Noom die Bewegungsabläufe (solange man das Smartphone ständig mit sich herumträgt), doch nach meinem Empfinden nicht so umfangreich und präzise wie Runtastic.

Beide Tools nutzte ich ausschließlich die kostenlosen Basisversionen.

Mit etwas Übung kann man mit diesen beiden Tools gut arbeiten. Die Einladung am Sonntag Nachmittag zu Kaffee und Kuchen ging also stets mit einer entsprechenden Aktivität am Sonntag Vormittag einher, sodass ich mich schon mit einem guten Gewissen an den Kaffeetisch setzen konnte. Auf diese Weise ersparte ich mir das „hinterher abtrainieren müssen“.

Zufällig ergab sich zu jener Zeit, dass Antenne Bayern eine Abnehm-Hypnose im Radio angeboten hatte. Innerhalb einer Stunde am späten Nachmittag zwischen 17:00 und 18:00 Uhr wurden 2 Sitzungen über Radio angeboten, jeweils ca. 20 Minuten. Nach einigen Entspannungsübungen gab es klare Instruktionen: alte Gewohnheiten über Board werfen und nur noch das essen, was der Körper wirklich braucht. Nun ja, was will ich sagen: Es war jener Tag, an dem ich mir am Abend ein Bier einschenkte und es nicht trank, weil ich es offensichtlich zu diesem Moment nicht gebraucht habe.

Und so ging es im Grunde weiter. Deutlich weniger Nahrungsaufnahme, vor allem ungesunder und unnötiger Nahrungsmittel, und vor allem kein Essen über das eigene Sättigungsgefühl hinaus. Auf Süßigkeiten und andere zuckerhaltige „Lebensmittel“ konnte ich problemlos verzichten, ohne dass es mir schwer gefallen wäre.

Mittlerweile (Stand 18.07.2016) hat sich mein Gewicht auf etwa 85 kg eingependelt – wie geplant. Noom nutze ich schon seit längerer Zeit nicht mehr. Runtastic schon, aber eher weil es Spass macht, seine regelmäßig Sportaktivitäten zu tracken. Um bestimmte Lebensmittel, wie Croissants, Pommes oder Erdnüsse mache ich nach wie vor einen großen Bogen. Nicht immer, aber meistens. Und wenn doch mal das Verlangen da ist, dann unter dem vollen Bewusstsein, dass ich hiermit ein paar ordentliche Kalorien zu mir nehme, die ich zwangläufig irgendwo wieder einsparen muss.

Welche dieser Methoden, ob die Abnehm-App „Noon“, der Aktivitäten-Tracker „Runtastic“ oder die Fernhypnose von Antenne Bayern den Erfolg ausmachte, kann man im Nachhinein nicht so wirklich sagen. Ich denke es war eine Kombination aus allen dreien – sowie meine Energie, dies auch durchzuhalten. Die Hypnose hat mit Sicherheit dazu beigetragen, dass mir einige Dinge leichter fielen.

Mit 12 Kilo weniger lebt es sich deutlich leichter und entspannter. Beim Laufen, beim Treppensteigen, beim Radeln, aber auch beim Schuhebinden und sogar beim Denken :-).

Erste Etappe meines Testprojektes mit Conversionboosting

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Vor einigen Tagen startete ich mein Testprojekt mit dem Tool ANALYZE aus dem Hause ConversionBoosting. Ziel ist es, die Conversion Rate meiner Webseite (also die Anzahl der tatsächlichen Kontaktaufnahmen, die aus dem Webseitenbesuchern entstehen) deutlich zu erhöhen. Kann ein solches Tool, wie ANALYZE, dabei helfen?

Nach dem Einreichen meiner ersten Analyseseite, der Übersichtsseite meines Blogs, erhielt ich nach der Analyse die ersten Optimierungsvorschlägen:

Screenshot-2016-07-15_195747Ein Klick auf einen der Vorschläge verrät Details wie beispielsweise hier:

Screenshot-2016-07-15_195829Einige dieser Vorschläge habe ich natürlich gleich umgesetzt. Nun gilt es abzuwarten und zu beobachten. Wird sich in der kommenden Woche etwas merkbares verändern? Wird sich die Verweildauer auf der Seite deutlich verändern, was aufgrund der umgestellten Navigationsleiste zu erwarten wäre. Ich werde weiter berichten.

Auch einmal „Nein“ sagen können

Ein Sprichwort sagt:

„Auf Nein-Sager ist mehr Verlass als auf Ja-Sager“.

In der Tat scheuen sich viele Selbständige davor, auch einmal „Nein“ zu sagen, aus Angst einen Auftrag zu verlieren. Aber was ist das für ein Auftrag, bei dem von vornherein klar ist, dass man die Erwartungshaltung des Kunden nicht erfüllen kann und er früher oder später unzufrieden sein wird?

Auch meine Devise lautet in einem solchen Fall: Lieber einmal „Nein“ sagen, als einen unzufriedenen Kunden, der seine Unzufriedenheit am Ende auch noch in die sozialen Netze trägt.

Meine Erfahrung:

Bisher sind die meisten dieser Kunden wieder gekommen oder haben mich – gerade wegen meiner Ehrlichkeit – weiterempfohlen.

Insofern kann ich die Ermutigung an alle Selbständigen nur unterstützen, auch einmal „Nein“ zu sagen, auch wenn es – kurzfristig betrachtet – einmal einen Auftrag kostet.